Webdesign & Konzeption · 2026

Webdesign für Schreinerei Fischer

Zwei Wochen Praktikum in einer Schreinerei — Holz, Fenster, Werkstatt. Beim Arbeiten kam das Gespräch auf meine Hobbys, und dabei stellte sich heraus: Der Betrieb hatte keine Website. Also habe ich angeboten, einen Entwurf zu machen.

Aufgabe
Konzeption & Design-Grundgerüst
Meine Rolle
UI-Design, Farb- & Formdefinition, Wireframing
Zeitraum
14-tägiges Schülerpraktikum, 2026
Werkzeuge
Papier & Bleistift, Figma

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Die Aufgabe

Mein Praktikum bei der Schreinerei war ein handwerkliches: Holz bearbeiten, Fenster einbauen, sehen wie der Betrieb arbeitet. Von Webdesign stand nichts in der Aufgabe.

Der Tischlerbetrieb bei uns im Ort macht wirklich beeindruckende Handwerksarbeit — aber online war er bis jetzt unsichtbar, weil er schlichtweg keine eigene Webseite hatte. Das kam beim Arbeiten zur Sprache, als wir über meine Hobbys geredet haben. Also habe ich angeboten, ein modernes Design und ein technisches Grundgerüst zu entwerfen, auf dem die Schreinerei später ihre echte Seite aufbauen kann.

Damit hatte ich keinen Auftrag und keine Vorgabe, sondern eine selbst gestellte Aufgabe: eine klare, übersichtliche Struktur auf die Beine stellen, die auf den ersten Blick zeigt, wie viel Qualität in ihren Maßmöbeln, dem Innenausbau und den Fenstern steckt.

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Farbe, Form und Aufteilung

Als Erstes habe ich mir überlegt, welche Farben, Schriftarten und Aufteilungen überhaupt zu einer klassischen Schreinerei passen, und das dann in Ruhe mit dem Tischler besprochen. Mir war wichtig, dass man das Handwerk direkt spürt: Erdige Braun- und Grüntöne wirken natürlich, bodenständig und erinnern sofort an Wald und Holz. Als Kontrast dazu habe ich ein warmes Orange-Gelb eingeplant – perfekt, um wichtige Buttons oder Handlungsaufforderungen direkt ins Auge springen zu lassen.

Skizze und Farbkonzept mit Hex-Codes und Layout-Wireframes für Schreinerei Fischer
Meine ersten Skizzen: Erdtöne und Waldgrün sorgen für den typischen Handwerks-Look, während leuchtendes Orange-Gelb den Blick auf die wichtigsten Buttons lenkt.

Ich habe gemerkt: Bei einem Handwerksbetrieb braucht es keine verrückten Animationen oder Spielereien. Was zählt, ist eine klare Menüführung, schnelles Finden der Kontaktdaten und eine saubere Übersicht über die Leistungen.

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Der Rumpf in Figma

Mit den Skizzen und dem Feedback vom Tischler im Gepäck habe ich mich an den zweiten Schritt gemacht und in Figma ein digitales Grundgerüst gebaut. Um dem Betrieb zu zeigen, wie sich die Seite später für echte Kunden anfühlt, habe ich klare Bereiche angelegt: Einen starken Startbereich mit direktem Statement, eine kurze Über-uns-Sektion und ein schickes Kachelsystem für die Schwerpunkte.

Dabei war mir extrem wichtig, dass die Blöcke für Maßmöbel, Innenausbau, Restauration und Fensterbau super flexibel gebaut sind. Wenn die Schreinerei später neue Referenzfotos oder Leistungen hinzufügen will, soll das ohne großen Aufwand klappen.

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Entscheidungen

  • Natürliche Erdtöne. Holzbraun (#752000) und Waldgrün (#7A8450) passen einfach perfekt zum Material Holz und wirken sofort warm und vertrauenswürdig.
  • Leuchtende Akzente für Klicks. Das intensive Orange-Gelb (#FFA511) setze ich ganz gezielt nur für den Menü-Button und wichtige Handlungsaufforderungen ein, damit der Blick direkt dorthin gelenkt wird.
  • Übersichtliche Kacheln statt langer Textwüsten. Die meisten Leute suchen online nach ganz bestimmten Dingen wie „Fensterbau“ oder „Maßmöbel“. Durch das Kachelsystem sieht man sofort alle Schwerpunkte auf einen Blick.
  • Erfahrung zeigen. Badges wie „30+ Jahre Erfahrung“ oder „Meisterwerkstatt Riedstadt“ schaffen sofort Vertrauen – genau das, was man bei einem Handwerker sucht.

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Das Ergebnis

Das fertige Webdesign-Grundgerüst für Schreinerei Fischer in Figma
Mein fertiges Figma-Grundgerüst: Die Struktur steht und wartet nur noch auf die technische Umsetzung und echte Projektfotos aus dem Betrieb.

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Was ich anders machen würde

Weil ich im Praktikum möglichst schnell erste Layout-Entwürfe zeigen wollte, habe ich am Anfang erst mal mit klassischen Platzhalter-Texten gearbeitet. Im Gespräch mit dem Tischler habe ich dann aber gemerkt, dass Erklärungen im Handwerk meistens viel kürzer, präziser und technischer auf den Punkt gebracht werden als in Standard-Webdesigns.

Beim nächsten Mal würde ich schon in der Skizzenphase nach echten Projektbeschreibungen und Kundenfragen fragen. Dann kann ich die Textboxen und Abstände direkt auf die realen Inhalte zuschneiden und spare mir späteres Anpassen.